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Was ändert sich 2017 bei der Rente?

Was ändert sich 2017 bei der Rente?

Es gibt im kommenden Jahr einige Änderungen bei der Altersvorsorge:

Rentenerhöhung: Die Renten werden 2017 zwischen 1,4 und 1,8 Prozent steigen. Die genaue Erhöhung für West und Ost wird aber erst im Frühjahr festgelegt.

 

Flexi-Rente: Wer bis zum 67. Lebensjahr nicht voll arbeiten will, kann ab kommenden Jahr mehr dazuverdienen. Das Limit liegt zwar bei 6300 Euro, aber mit der neuen Regelung können die Renten nicht mehr stufenweise auf die Hälfte, ein Drittel oder sogar Null gekürzt werden. Die neue Regel besagt: Einkommen, das über der Grenze liegt, wird nur zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet. Außerdem wird ab 2017 der höchste Bruttoverdienst der letzten 15 Jahre berücksichtigt.

Abschlagausgleich: Wer früher in Rente gehen will, muss üblicherweise Abschläge bei seiner Rente in Kauf nehmen. Das können Sie künftig vermeiden, in dem Sie ab dem 50. Lebensjahr zum Ausgleich Sonderzahlungen vornehmen. Arbeiten Sie letztlich doch länger, erhöhen diese Zahlungen später Ihre Rente.

Altersrentner: Wenn Sie neben Ihrer Rente noch arbeiten, zahlen Sie keine Rentenbeiträge mehr. Ab 2017 können Sie das aber tun und damit Ihre Rente aufbessern. Dafür müssen Sie allerdings gegenüber Ihrem Arbeitgeber eine Erklärung abgeben.

Zwangsverrentung: Ab 2017 werden 63-jährige Hartz-IV-Empfänger nicht mehr in eine Rente mit Abschlag gezwungen, wenn sie dann Grundsicherung bekommen würden. Nur wenn eine Rente bei vorzeitigem Eintritt tatsächlich den Bedarf deckt, muss sie von Langzeitarbeitslosen weiterhin beantragt werden.

Neues Informationsblatt für Riester-Rente: Ab kommenden Jahr wird ein einheitliches Produktinformationsblatt für staatlich geförderte Altersvorsorgeprodukte zur Pflicht. Es enthält auf zwei Seiten die wichtigsten Angaben zu Riester- und Basisrenten. Dazu gehören neben dem Chance-Risiko-Profil die Höhe der Effektivkosten, die erwartete Ablaufleistung beziehungsweise Rentenhöhe sowie die Kosten bei vorzeitiger Vertragsauflösung oder Anbieterwechsel. Das Infoblatt erlaubt dadurch einen Vergleich verschiedener Produkte, bei Riester zum Beispiel von Versicherungen, Fonds, Banksparplänen oder Wohnriester.

 
 
 
 

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